OMNI-Neuausgabe als Taschenbuch

NEUAUSGABE als Taschenbuch

Am 2.9.2019 ist OMNI, Gewinner des Kurd-Laßwitz-Preises 2017, als Taschenbuch-Neuausgabe erschienen, und zwar mit einer extra für dieses Taschenbuch geschriebenen Kurzgeschichte aus dem Omniversum: »Die Sterne zählen«. https://www.piper.de/buecher/omni-isbn-978-3-492-70359-8 Worum geht es in »Omni«? Aurelius, vor zehntausend Jahren auf der legendären Erde geboren, ist einer von nur sechs Menschen, die Zugang zu Omni haben, einem Zusammenschluss von Superzivilisationen, der die Macht über die Milchstraße innehat. Nun erhält Aurelius seinen letzten Auftrag: Er soll verhindern, dass ein rätselhaftes Artefakt an Bord des im Hyperraum gestrandeten Raumschiffs Kuritania in falsche Hände gerät. Eine einflussreiche Schattenorganisation ist dem Wrack bereits auf der Spur. Der Agent Forrester und seine Tochter Zinnober sollen den Fund bergen und Aurelius entführen – denn mit seiner Hilfe könnte das Artefakt wieder aktiviert werden. Doch die Mission gerät außer Kontrolle – und Aurelius, Forrester und Zinnober finden sich in einem undurchsichtigen Spiel wieder, das die Zukunft der ganzen Menschheit bedroht …

Erhältlich ab 2.09.2019 als Print, E-Book und Hörbuch
ISBN 978-3-492-28187-4, Taschenbuch, 591 Seiten, Verlag: Piper

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Kostbare STILLE

KOSTBARE STILLE

Wenn man Menschen, die in der Antarktis gewesen sind, nach ihren Erlebnissen fragt, bekommt man oft zu hören, dass sie die dortige Stille sehr beeindruckend fanden. Ich bin nie in der Antarktis gewesen, aber ich glaube zu verstehen, was gemeint ist. Bis vor wenigen Jahren habe ich in Italien gelebt, auf dem Land, und im Sommer (vor allem im August, wenn ganz Italien Urlaub macht) habe ich einige Male magische Momente erlebt: kein Verkehr auf der einen nahen Straße, keine Flugzeuge am Himmel, keine Stimmen in der Nähe, nicht einmal die von Vögeln und Insekten – absolute, vollkommene, herrliche Stille. Ich erinnere mich gut daran, wie sehr ich diese Momente genossen habe, denn sie schienen den eigenen Gedanken mehr Platz zu geben, sie klarer werden zu lassen. Leider waren es immer nur einige wenige Sekunden dieser totalen Stille, die mir ein Gefühl von Frieden gab. Dann sangen die Vögel wieder, die Grillen zirpten, ein Auto fuhr vorbei. Was gäbe ich dafür, wenn man einen solchen Moment festhalten könnte, um ganz in ihn einzutauchen und all die Gedanken zu denken, die von Lärm vertrieben werden.

Die meisten Menschen, scheint mir, fürchten die Stille. Oder sie halten sie für eine Leere, die unbedingt gefüllt werden muss. Wie der Bildhauer neulich in einer Doku: Er pries die Stille in den Bergen und beschrieb sie als ideal, um sich mit seiner Motorsäge an die Arbeit zu machen. Oder wie das Orchester, das die Stille ehrte, indem es sie mit Musik auf einem Berggipfel zerstörte.

Stille öffnet Fenster im Geist, und wenn man hinaussieht, kann man erstaunliche Dinge erkennen. Leider dauert der Ausblick nie lange, denn das kleinste Geräusch genügt, um die Fenster wieder zu schließen. Ich würde mich gern weit hinauslehnen, um den Ausblick zu genießen. Aber sie ist so selten, diese Stille, so kostbar. Viele Menschen kennen sie gar nicht mehr. Und wenn sie ihr begegnen, erschrecken sie, weil ihre eigenen Gedanken plötzlich so laut werden – ein ungewohntes Geräusch, mit dem offenbar nur Wenige fertigwerden.

Wenn ich einen Wunsch frei hätte: Mehr Stille wäre nicht schlecht. Vielleicht genug, um nicht nur ein Fenster im Geist zu öffnen, sondern auch eine Tür, durch die man hinausgehen kann, um das unentdeckte Land der Stille zu erforschen und Kraft und Kreativität darin zu finden.

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DAS FLÜSTERN ist erschienen

Der neue Thriller, DAS FLÜSTERN, ist erschienen. Erhältlich als Print, E-Book (https://www.piper.de/buecher/das-fluestern-isbn-978-3-492-06101-8) und Hörbuch (https://www.hoerbuch-hamburg.de/hoerbuecher/brandhorst-das-fluestern-4979/).

»Ich beschütze dich. Und ich werde immer bei dir sein …«

Bei einem schweren Verkehrsunfall werden Nikolas‘ Eltern getötet, nur der Junge selbst überlebt. Als habe er einen Schutzengel gehabt, sagen die Menschen. Doch sie ahnen nicht, dass tatsächlich etwas dort ist, eine flüsternde Stimme, die immer wieder zu Nikolas spricht und ihm versichert, dass sie ihn stets beschützen wird. Fortan häufen sich die unheimlichen Ereignisse. Nikolas wird entführt, aber ein Unbekannter bringt die Entführer um. Schließlich gelangt der Junge an ein Institut in der Schweiz, das Experimente mit Kindern durchführt, die besondere Begabungen aufweisen. Dort wollen die Forscher dem Geheimnis des Schutzengels auf die Spur kommen. Doch Nikolas und die junge Sonja setzen alles daran, von diesem furchtbaren Ort zu fliehen. Und lösen damit eine Katastrophe aus …

„Das Flüstern“:
ET 05.08.2019, ISBN 978-3-492-06101-8, Klappenbroschur, 458 Seiten, Verlag: Piper

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Am 5. August

Bald ist es so weit: Am 5. August erscheint DAS FLÜSTERN als Print und E-Book bei Piper (https://www.piper.de/buecher/das-fluestern-isbn-978-3-492-06101-8) und als Hörbuch bei Hörbuch Hamburg (https://www.hoerbuch-hamburg.de/hoerbuecher/brandhorst-das-fluestern-4979/). Dieser Roman spielt eine ganz besondere Rolle für mich …

„Das Flüstern“:
ET 05.08.2019, ISBN 978-3-492-06101-8, Klappenbroschur, ca. 500 Seiten, Verlag: Piper

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Autorenarbeit früher und heute

Schreibmaschine und Computer

Bei der Arbeit an meinen Romanen geschieht es immer wieder, dass ich zahlreiche kleine und größere Änderungen am Text vornehme. Ein Name muss geändert werden, kein Problem: Suchen und Ersetzen, fertig. Hier einige Sätze löschen, dort einige einfügen? Auch kein Problem. Es entstehen keine Lücken, denn der spätere Text rückt wie durch Magie auf. Oder es entstehen Lücken gerade groß genug, um einige zusätzliche Sätze aufzunehmen – der gesamte nachfolgende Text macht Platz dafür. Und wenn es etwas mehr sein darf: Wenige Tastendrücke genügen, um ganze Absätze oder gar Kapitel zu verschieben. Der Text als weiche Knetmasse, der man jederzeit neue Form geben kann, ganz einfach und bequem.

Moderne Textverarbeitungsprogramme sind eine wunderbare Sache für Autoren. Sie nehmen uns viel Arbeit ab und geben uns Werkzeuge in die Hand, mit denen wir eine weitaus bessere Kontrolle über den Text haben, als es bei der Verwendung von elektrischen oder gar mechanischen Schreibmaschinen jemals der Fall war. Die meisten von Ihnen werden Sie gar nicht mehr kennen, aber ich habe vor über 40 Jahren meine ersten Romane mit diesen analogen Monstern geschrieben. Damals musste jeder Tippfehler mühsam per Hand korrigiert werden, was immer wieder Zeit kostete und den Schreibfluss unterbrach. Bei den Luxusmodellen unter den Schreibmaschinen gab es »automatische« Korrekturmöglichkeiten, was bedeutet: Entdeckte man einen Fehler sofort, genügte ein Druck auf die Korrekturtaste, um den falschen schwarzen Buchstaben mit einem weißen zu überdecken, und weg war er, der Fehler. Allerdings nur auf dem Original. Im Durchschlag, angefertigt mit Kohlepapier, existierte er nach wie vor, und bei vielen Tippfehlern wurde die Kopie schnell unleserlich. Änderungen von Sätzen? Man nahm Korrekturflüssigkeit wie Tipp-ex, überpinselte die zu streichenden Stellen mit weißer Farbe, wartete ab, bis sie trocken war, spannte das Blatt in die Schreibmaschine, wobei man die richtige Zeile genau treffen musste, und schrieb neu. Natürlich blieben Lücken, weil der neue Text nie genauso lang war wie der alte, und manchmal, wenn er länger war, schrieb man an den Rand der Seite. Größere Textänderungen? Kapitelumstellungen? Man griff zu Schere und Kleber, schnitt Sätze und Absätze aus und klebte sie in der richtigen Reihenfolge zusammen. Man wusste nicht mehr, ob der Protagonist in einer früheren Szene den Gegenstand genommen hatte, den er jetzt brauchte? Tja, in dem Fall blieb einem nichts anderes übrig, als Dutzende oder gar Hunderte von Seiten Text noch einmal zu lesen, bis man Gewissheit erlangte, denn so etwas wie eine Wortsuche vor und zurück gab es damals nicht.

Von Recherche ganz zu schweigen. In den 70er-Jahren des vorigen Jahrhunderts musste man Bibliotheken aufsuchen bzw. Fachbücher kaufen, wenn ein Roman bestimmte Hintergrundinformationen brauchte, die man nicht zur Hand hatte. Heute googelt man entsprechende Suchbegriffe und wird schnell fündig – die größte Bibliothek der Welt ist nur einen Tastendruck entfernt.

Das ist gelebte Science Fiction, oder Magie, wenn Ihnen Fantasy lieber ist.

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Nikolas hat einen SCHUTZENGEL …

Der neue THRILLER

Am 5. August erscheint mein neuer Thriller »Das Flüstern« bei Piper: https://www.piper.de/buecher/das-fluestern-isbn-978-3-492-06101-8 Worum geht es in dem Roman? Der achtjährige Nikolas überlebt wie durch ein Wunder einen schweren Verkehrsunfall, bei dem seine Eltern ums Leben kommen. Er müsse einen Schutzengel gehabt haben, sagen die Retter. Und als er eine geheimnisvolle, wispernde Stimme hört, glaubt Nikolas selbst bald daran, dass da jemand, oder etwas, ist, um ihn zu beschützen. Er gerät an ein mysteriöses Institut in der Schweiz, in dem Kinder mit besonderen Begabungen erforscht werden. Da lernt er die junge Sonja kennen und gemeinsam schmieden sie Fluchtpläne. Doch als die Forscher den unsichtbaren Begleiter Nikolas mit aller Macht ins Licht zwingen wollen, kommt es zur Katastrophe. Und Nikolas muss sich einer furchtbaren Wahrheit stellen …

„Das Flüstern“:
ET 05.08.2019, ISBN 978-3-492-06101-8, Klappenbroschur, ca. 500 Seiten, Verlag: Piper

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Zurück aus STUTTGART

Ich bin zurück aus Stuttgart, wo ich an den »Next Frontiers« teilgenommen habe, der Eröffnungsveranstaltung am Donnerstagabend in der Stadtbibliothek von Stuttgart und am Zukunftskongress, der am Freitag im Kongresszentrum der Stuttgarter Messe stattfand. Eine faszinierende Veranstaltung, die auf dem Konzept basiert, Wissenschaftler und Experten aus aller Welt mit Kunst, Literatur und Fiktion zusammenzubringen. Ich habe zahlreiche hochinteressante Gespräche führen und neue Kontakte knüpfen können, sehr nützlich für meine weiteren Romanprojekte. Was ich sehr wichtig fand: Auch die sozialpolitischen Aspekte der technologischen/digitalen Revolution, die wir derzeit erleben, kamen in den Diskussionen nicht zu kurz. Meine Anerkennung gebührt Tobias Wengert von der Stadtbibliothek Stuttgart, dem Organisator dieser einzigartigen Veranstaltung.

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Zukunftskongress in STUTTGART

Zukunftskongress in STUTTGART

Am 27. und 28. Juni 2019 nehme ich auf Einladung des Kulturamts der Stadt Stuttgart an den »Next Frontiers – Applied Fiction Days« in Stuttgart teil. Am Donnerstag, 27.6., beginnt um 19:30 Uhr die Eröffnungsveranstaltung in der Stadtbibliothek Stuttgart, und dabei diskutieren Prof. Dr. Oliver Bendel und ich über das Thema »Moralisch überlegen? Wird die KI als Superintelligenz der ›bessere Mensch‹?«. Am nächsten Tag halte ich beim Zukunftskongress in Stuttgarts Messe eine der Keynotes, und zwar um 15:30 Uhr. Thema: »KI – Chancen, Gefahren und Evolution«. Hier geht’s zum vollständigen Programm der »Next Frontiers«: https://www.next-frontiers.de/de/programm/

 

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DAS ERWACHEN bei der ZEIT

DAS ERWACHEN bei der ZEIT

Meine Belegexemplare sind da. 🙂 Am 6. Juni ist DAS ERWACHEN als Sonderausgabe in der edlen ZEIT-Edition »Wissenschaftsthriller« erschienen, zusammen mit 7 anderen Romanen, jeder von ihnen aus einer anderen Wissenschaftssparte. Wenn Sie wissen möchten, wie aus Künstlicher Intelligenz echte Maschinenintelligenz werden könnte und welche Folgen das für uns Menschen und unsere Welt hätte, dann lesen Sie DAS ERWACHEN. Natürlich ist der Roman auch weiterhin als Hörbuch beim Hörbuch Hamburg Verlag (https://www.hoerbuch-hamburg.de/suchergebnisse/?s=Das+Erwachen&ac_id=) und als Print und E-Book beim Piper Verlag erhältlich: https://www.piper.de/buecher/das-erwachen-isbn-978-3-492-06080-6

Zur ZEIT-Edition „Wissenschaftsthriller“ geht es hier: https://shop.zeit.de/sortiment/buecher-und-e-books/zeit-editionen/4168/zeit-edition-wissenschafts-thriller

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Zu Besuch beim HÖRBUCH HAMBURG VERLAG

Am Donnerstag, 13.06.2019, bin ich in Hamburg gewesen, zu Besuch beim Hörbuch Hamburg Verlag. Wir haben über neue Projekte gesprochen, und ich durfte im Aufnahmestudio erleben, wie Mark Bremer meinen Roman »Das Flüstern« (erscheint am 5. August 2019: https://www.piper.de/buecher/das-fluestern-isbn-978-3-492-06101-8) sprach. Alles sehr interessant! Das Bild zeigt Mark Bremer links, den Tontechniker in der Mitte und mich rechts.

Der Roman „Das Flüstern“:
ET 05.08.2019, ISBN 978-3-492-06101-8, Klappenbroschur, ca. 500 Seiten, Verlag: Piper

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