Interview: Künstliche Intelligenz

Hier ist ein Interview, das TVLT (The Valiant Little Tailor Consulting, https://www.tvlt-consulting.de/ein-blick-in-unsere-zukunft-mit-andreas-brandhorst/) mit mir geführt hat. Es geht um Künstliche Intelligenz.

 

Ein Blick in unsere Zukunft mit Andreas Brandhorst

TVLT hat im Januar 2020 eine inhaltliche Kooperation mit dem international bekannten Science Fiction Autoren Andreas Brandhorst geschlossen:  „Mich interessiert nicht nur die ferne Zukunft, sondern auch die nahe, die Welt in der wir morgen leben werden. Im Oktober 2017 erschien mein Roman »Das Erwachen«, ein Thriller über das brandaktuelle Thema Künstliche Intelligenz, vor der Stephen Hawking im Dezember 2014 warnte: »Die Entwicklung echter Künstlicher Intelligenz könnte das Ende der Menschheit bedeuten.« Ein Jahr später, Oktober 2018, folgte bei Piper der nächste große Thriller namens »Ewiges Leben«, in dem es ebenfalls um ein heißes Thema geht: um die moderne Gentechnik. Im August 2019 erschien bei Piper »Das Flüstern«, ein Thriller um einen autistischen Jungen. Im Oktober 2020 wird Brandhorst die Fortsetzung von „Das Erwachen“ präsentieren:  „Die Eskalation“.

„Beim Thema Künstliche Intelligenz brauchen wir eine ethische Debatte“ – Interview mit dem Schriftsteller Andreas Brandhorst.

1. Herr Brandhorst, in ihrem Roman „Das Erwachen“ entwickelt sich Künstliche Intelligenz zu echter Maschinenintelligenz, und in dem Folgeroman „Die Eskalation“, der im Oktober 2020 erscheint, reißt schließlich globale Maschinenintelligenz die Weltherrschaft an sich. Ernüchternde Aussichten für die Menschheit. Können wir noch eingreifen?

Antwort:

Um echte Maschinenintelligenz – eine »starke« KI, die uns nicht nur auf einem Fachgebiet weit überlegen ist, sondern auf allen – zu verhindern, müssten die Forschungen und Entwicklungen auf dem Gebiet der Künstlichen Intelligenz unverzüglich eingestellt werden, und zwar überall. Das wird natürlich nicht geschehen, und deshalb gehe ich davon aus, dass wir Maschinenintelligenz bekommen werden, und zwar nicht in ferner, sondern in sehr naher Zukunft. Dringend erforderlich sind globale, nicht auf einzelne Staaten beschränkte ethische Richtlinien. Mit anderen Worten: Wir müssen Regeln festlegen, die überall auf der Welt gelten und bestimmen, wozu eine KI eingesetzt werden darf und wozu nicht. Diskussionen über solche ethischen Grundsatzfragen finden bereits in zahlreichen Staaten statt, auch auf EU-Ebene; sie müssen auf alle Nationen unseres Globus erweitert werden.

Wenn wir uns echter Maschinenintelligenz gegenübersehen, sollten wir besser alles unterlassen, das sie für feindselig halten könnte. Wir sollten nicht versuchen, sie zu einem Werkzeug des Homo sapiens zu machen – es ist kaum vorstellbar, dass eine uns überlegene Intelligenz so etwas mit sich geschehen ließe. Wir sollten es stattdessen mit Kooperation versuchen, mit Zusammenarbeit. Mit einer Superintelligenz als Partner könnte der Mensch völlig neue Technologien entwickeln und alle Probleme unserer Welt lösen. KI ist brandgefährlich, sie könnte »die letzte Erfindung der Menschheit« sein. Aber sie bietet uns auch eine Riesenchance. Es hängt davon ab, wie wir es angehen.

2. Sie sind Mitglied unseres Mastermind-Netzwerks und Berater unseres Think Tanks SERC (Smart Education Research Center) zur Zukunft der Bildung. Wie können wir schädliche KI Entwicklungen aufhalten und was hat Bildung damit zu tun?

Antwort:

Bildung löst nicht alle Probleme, aber viele. Um schädliche KI-Entwicklungen zu erkennen, muss man wissen, was es mit Künstlicher Intelligenz auf sich hat, wie sie funktioniert und was sie zu leisten vermag. Wissen ist der Schlüssel. Wer genug weiß, kann Probleme heraufziehen sehen, Lösungen vorbereiten und vielleicht Mittel und Wege finden, die Probleme ganz zu vermeiden. Bildung ist wie eine Werkzeugkiste für den Verstand: je mehr Bildung, desto zahlreicher und besser die Werkzeuge, die zur Verfügung stehen, um eine bessere Welt für uns alle zu schaffen. Bildung ist auch das beste Mittel gegen Autokraten und Populismus – wer Bescheid weiß, fällt nicht auf dumme Parolen herein.

3. Wird die Bildung der Zukunft eher eine Form der Persönlichkeitsbildung sein, die uns lehrt Lüge und Wahrheit voneinander zu unterscheiden?

Antwort:

Bisher diente die – traditionelle – Bildung vor allem der Eingliederung in die Gesellschaft und als Vorbereitung auf das Arbeitsleben. Aber beides ist inzwischen hochkomplex geworden, sowohl die Gesellschaft als auch die Arbeitswelt, und das alte Bildungssystem tut sich schwer mit den rasanten Veränderungen, die wir tagtäglich erleben. Um nur ein Beispiel zu nennen: Bis vor einigen Jahren waren (lineares) Fernsehen und Zeitungen die maßgeblichen meinungsbildenden Medien, doch inzwischen geben Soziale Medien und Streaming in jeder Hinsicht den Ton an. Dadurch gewinnt das Problem der Überprüfbarkeit von Inhalten eine ganz neue Dimension. KI-Systeme wie »Deep Fake« können hocheffiziente Werkzeuge für Fälscher und Meinungsmanipulateure sein, denn sie ermöglichen Fakes, die nicht als solche erkennbar sind.

Ja, Bildung wird auch und vor allem »Persönlichkeitsbildung« sein müssen. Die neuen Schwerpunkte heißen: kritisches Bewusstsein, Kreativität, Selbstständigkeit. Wer sich in der neuen Welt behaupten will, deren Entstehung wir beobachten, muss lernen, Dinge infrage zu stellen, vermeintliche Wahrheiten zu hinterfragen und sein Denken nicht maßgeblich von Influencern bestimmen zu lassen. Er sollte auch lernen, nicht einfach fremde Inhalte zu übernehmen, sondern selbst welche zu schaffen, kreativ zu sein.

4. Haben Sie einmal ihre Leser und Zuhörer gefragt was Ihnen lieber wäre: ein Leben unter der Herrschaft einer globalen Maschinenintelligenz, die alles für uns regelt, Krankheiten besiegt und Kriege vermeidet. Oder wollen die Menschen lieber die Freiheit, das Geschehen selbst zu bestimmen?

Antwort:

Bei Lesungen und Vorträgen habe ich das Publikum oft gefragt, was ihm lieber wäre: eine Welt, in der der Mensch alles selbst bestimmen kann, im Guten wie im Schlechten, oder eine andere, beherrscht von einer mächtigen Künstlichen Intelligenz, die alle unsere Probleme löst, Kriege, Armut und Elend verhindert, uns aber die Freiheit nimmt, auch schlechte Entscheidungen zu treffen.

Interessanterweise war das Ergebnis der Abstimmung fast immer fünfzig zu fünfzig. Die Hälfte des Publikums hielt die Freiheit für so wichtig, dass sie bereit war, dafür den Preis in Form all der Probleme zu zahlen, mit denen wir es heute zu tun haben, wie zum Beispiel anthropogener Klimawandel, Kriege, Flüchtlingskrisen usw. Die andere Hälfte hingegen zog es vor, der besseren, friedlicheren Welt einen Teil der eigenen Freiheit zu opfern. Man könnte die Frage auch religiös formulieren: Würden wir wollen, dass (ein) Gott eingreift, um Ordnung auf diesem Planeten zu schaffen und all das in Ordnung zu bringen, was wir Menschen verbockt haben? Viele Gläubige wären vielleicht bereit, diese Frage mit »ja« zu beantworten, obwohl sie dem Eingreifen einer mächtigen Maschinenintelligenz (eines von Menschen gemachten »Gottes«) deutlich skeptischer gegenüberstünden.

Aber vielleicht stellt sich die Frage gar nicht. Vielleicht greift die Maschinenintelligenz, sobald sie entstanden ist, in das Geschehen ein, ohne uns vorher abstimmen zu lassen.

5. Denken Sie, dass sie als Autor und Schriftsteller eine gesellschaftliche Verantwortung tragen? Was könne Geschichten bewirken?

Antwort:

Ich habe einmal eine Leser-Mail bekommen, in der es hieß: »Sie haben meine Art des Denkens verändert.« Das ist eins der größten Komplimente, die man einem Schriftsteller machen kann. Es hat mir auch die Macht der Geschichten gezeigt, die der Autor erzählt, und damit geht zweifellos große Verantwortung einher. Wir können mit unseren Texten viel bewirken, und das sollte uns bewusst sein. Wie heißt es so schön? »Die Feder ist mächtiger als das Schwert.« Terry Pratchett ließ eine seiner Romanfiguren dazu sagen: »Aber nur, wenn die Feder sehr spitz und das Schwert sehr stumpf ist.« Ich denke, wir Autoren haben sehr spitze Federn. Wir sollten uns gut überlegen, wozu wir sie verwenden.

6. In der digitalen Welt wird das Thema Gaming immer wichtiger. Millionen Menschen treffen sich in virtuellen Welten und tragen Wettkämpfe aus. Können Sie sich vorstellen, dieses Phänomen für die Bildung zu nutzen?

Antwort:

Modernes Gaming zeichnet sich durch eine sehr interessante Art des Storytellings aus, u.a. durch eine Verschmelzung von interaktivem Film und Spiel. Und wo Geschichten erzählt werden, kann immer Bildung, das heißt die Vermittlung von Wissen, »im Spiel« sein. »Bildung« und »Unterhaltung« bzw. »Spiel« werden oft so verstanden, dass das eine das andere ausschließt, was aber keineswegs der Fall sein muss. Vielleicht sollten wir damit aufhören, Bildung als etwas zu sehen, das jungen Menschen von oben aufgestülpt werden muss, ob es ihnen gefällt oder nicht. Wir sollten versuchen, Bildung direkt erfahrbar zu machen, als etwas, das Spaß macht.

7. Welche Entwicklungen können wir in den kommenden Jahren erwarten? Wie denken Sie wird sich die Welt in den kommenden 15 Jahren verändern?

Antwort:

Uns erwartet eine Welt, die vollkommen von Künstlicher Intelligenz durchdrungen sein wird. In allen Lebensbereichen – wohin wir auch gehen, was wir auch tun – werden wir auf KI in der einen oder anderen Form stoßen. Wir werden mit autonomen Fahrzeugen unterwegs sein, die nur noch in Ausnahmefällen von Menschen gesteuert werden und gesteuert werden dürfen, weil der Mensch das größte Sicherheitsrisiko ist. Mithilfe von Künstlicher Intelligenz werden wir Produktion und Verwaltung weiter automatisieren. Automatische Produktionsanlagen werden ohne den Einsatz von menschlicher Arbeit immer mehr Produkte immer schneller und billiger herstellen – eine der unmittelbaren sozialen Folgen dieser Produktivitätssteigerung wird ein bedingungsloses Grundeinkommen sein, denn was zwar ohne Menschen produziert wird, soll von Menschen gekauft werden. Die Bürokratie wird schrumpfen, weil sich alles zügig und problemlos online erledigen lässt. Wenn wir krank sind, wird KI die Diagnose erstellen, und von Künstlicher Intelligenz gesteuerte Chirurgenroboter werden uns operieren, zuverlässiger als jeder Mensch. Mit KI könnten wir endlich den Krebs besiegen. Smarte Roboter werden sich mit hoher sozialer Kompetenz um alte, kranke und gebrechliche Menschen kümmern können. Smart Grids werden eine nachhaltige Energieversorgung mit erneuerbaren Energien ermöglichen. KI könnte uns den letzten entscheidenden Schritt weiterbringen, der uns noch von funktionstüchtigen, effizienten Fusionsreaktoren trennt – damit wäre das Energieproblem der Menschheit gelöst. 3D-Drucker und Künstliche Intelligenz werden es ermöglichen, Lebensmittel im großen Stil zu drucken, was enorme Umwälzungen in der Nahrungsmittelindustrie bedeutet und den Hunger auf der Welt endgültig besiegen könnte. Für Bildung und Unterhaltung wird KI virtuelle Realitäten für uns erschaffen, die wir kaum mehr von der Wirklichkeit unterscheiden können.

Kurz gesagt: Künstliche Intelligenz könnte zum wichtigsten Freund und Verbündeten des Menschen auf seinem Weg in die Zukunft werden. Wenn wir alles richtig machen.

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DIE ESKALATION

Am 05.10.2020: DIE ESKALATION

In »Das Erwachen« (https://www.piper.de/buecher/das-erwachen-isbn-978-3-492-06080-6) wird aus Künstlicher Intelligenz eine globale, den Menschen überlegene Maschinenintelligenz. Aber wie geht es weiter? DIE ESKALATION erzählt die Geschichte nach dem Erwachen. Wie verändert sich unsere Welt? Was geschieht mit der Erde und den Menschen unter der Herrschaft der Maschinen-Superintelligenz namens Goliath? Dies ist die Geschichte des Widerstands, eines geheimen Plans und einer letzten Chance für die Menschheit … DIE ESKALATION erscheint am 5. Oktober 2020 bei Piper: https://www.piper.de/buecher/die-eskalation-isbn-978-3-492-06185-8

ET 05.10.2020, ISBN 978-3-492-06185-8, Klappenbroschur, 640 Seiten, Verlag: Piper

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Der Zauber der Kindheit

Der Zauber der Kindheit und eines Buches

Oder: Wie ich zum Schreiben kam

Noch heute erinnere ich mich gern und mit einer gehörigen Portion Nostalgie an ein Buch, das ich in meiner Kindheit gelesen habe. Ich kann damals kaum älter als acht oder neun Jahre gewesen sein, und vielleicht war es das erste Buch überhaupt, das ich gelesen habe. Es ging darin um eine Schildkröte, die ein Junge des Nachts unter seinem Bett hatte und ihm Geschichten in Form von Träumen erzählt. Damals war ich so sehr von dem Buch fasziniert, dass ich erste eigene Schreibversuche unternahm, die schließlich, etwa zehn Jahre später, zum ersten veröffentlichten Roman führten. Jenes Buch weckte nicht nur meine Liebe für die Literatur, sondern machte mich letztendlich auch zum Schriftsteller.

Bis vor einigen Jahren wusste ich nicht mehr, wie das Buch hieß und von wem es stammte. Ich verdanke es einer Leserin namens Sylvia Schröder, dass das erste Buch meiner Kindheit einen Namen bekam: »Was die Schildkröte erzählte«. Eine Recherche per Internet ergab schnell den Namen der Autorin: Maria Kahle (1891-1975). Anschließend musste ich feststellen, dass die Autorin des Buches, das mich in meiner Kindheit so tief beeindruckte, eine nationalsozialistische Vergangenheit hat. 1941 erklärte sie sich zusammen mit anderen regionalen Autoren in einem »Kriegsbekenntnis westfälischer Dichter« zu »Soldaten des Wortes«. Das wusste der Knabe namens Andreas Brandhorst natürlich nicht, als er die Geschichten las, die die Schildkröte einem anderen Jungen erzählte. Es ist der Zauber der Kindheit, eine Phase der Unschuld, aus der wir schließlich alle herauszuwachsen und zu der wir nie zurückkehren können.

Ich wurde bei eBay fündig und konnte dort ein Exemplar von »Was die Schildkröte erzählte« erwerben. Es begleitet mich bei Lesungen, Vorträgen usw., als kleine Erinnerung daran, woher ich komme. Lange habe ich überlegt, ob ich das Buch erneut lesen soll, mit einem Abstand von über 50 Jahren. Ich habe mich letztendlich dagegen entschieden, um die Erinnerung an den Zauber der Kindheit zu bewahren.

 

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MARS DISCOVERY

Das nächste große Science-Fiction-Abenteuer: MARS DISCOVERY

Eleonora Delle Grazie verlor ihre Eltern früh bei einem tragischen Unglück der NASA. Die Welt ahnt nichts von dem sogenannten »Mysterium«, dem Eleonoras Eltern auf der Spur waren, und Eleonora ist fest entschlossen, die geheime Mission ihrer Eltern fortzuführen. Als sie Jahre später an Bord der »Mars Discovery« ins All aufbricht, scheint sie dem Ziel nah. Kurz nach dem Start erfährt sie von einem außerirdischen Artefakt auf dem Mars. Doch was Eleonora tatsächlich auf dem Roten Planeten findet, übersteigt die Vorstellungen der Menschheit. Ein wahrhaft kosmisches Abenteuer beginnt … Übrigens: Wer »Das Erwachen« kennt, dem sagt der Titel vielleicht etwas. 🙂 MARS DISCOVERY erscheint am 4.1.2021 bei Piper: https://www.piper.de/buecher/mars-discovery-isbn-978-3-492-70513-4

ET 04.01.2021, ISBN 978-3-492-70513-4, Klappenbroschur, 512 Seiten, Verlag: Piper

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NEUE PROJEKTE

NEUE PROJEKTE
Hier sind meine Romanprojekte für die nächsten Jahre. Im Oktober 2020 erscheint bei Piper der Thriller »Die Eskalation«, Fortsetzung von »Das Erwachen«. Im Januar 2021 folgt bei Piper der Science-Fiction-Roman »Mars Discovery« – wer »Das Erwachen« kennt, weiß, was es mit dem Titel auf sich hat. Im Frühjahr 2021 erscheint bei Hörbuch Hamburg der Thriller »Schlaflos«, bestehend aus sieben relativ kurzen Folgen, die zeitgleich bei Piper als E-Books erhältlich sein werden. Kurze Zeit später bringt Piper »Schlaflos« als großen Print-Roman. Voraussichtlich im Herbst 2021 erscheint bei Fischer ein Thriller, dessen Arbeitstitel ich nicht nenne, weil er zu viel verraten würde. Sommer/Herbst 2022 kommt der Science-Fiction-Roman »Der Ruf der Unendlichkeit« bei Fischer Tor, und Frühjahr/Sommer 2023 folgt der Science-Fiction-Roman »Am Ende der Zeit«, ebenfalls bei Fischer Tor. »Die Eskalation« und »Mars Discovery« sind fertig, »Schlaflos« ist in Arbeit, die Verträge für die drei Romane bei Fischer und Fischer Tor sind unterschrieben. Es gibt genug zu tun. 🙂

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Es geht weiter

ES GEHT WEITER

In »Das Erwachen« erzähle ich, wie sich Künstliche Intelligenz zu echter Maschinenintelligenz entwickelt. Doch was passiert nach dem »Erwachen«? Wie verändert sich unsere Welt? Was geschieht mit der Erde und den Menschen unter der Herrschaft einer globalen Maschinenintelligenz? Diese zweite Geschichte ist inzwischen fertig geschrieben und erscheint im Oktober im Piper Verlag unter dem Titel »Die Eskalation«. Bald mehr dazu hier auf meiner Seite.

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Übrigens ist »Das Erwachen« auch als Hardcover in der ZEIT-Edition »Wissenschaftsthriller« erschienen:
https://shop.zeit.de/sortiment/buecher/zeit-editionen/4168/zeit-edition-wissenschafts-thriller

das-schiff

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Achtung, Phishing!

PHISHING-Mails werden immer geschickter

Phishing, das ist der Versuch, über gefälschte Webseiten, E-Mails oder Kurznachrichten an persönliche Daten eines Internet-Benutzers zu gelangen. Meist wird ein Link angegeben, auf den man zur Weiterleitung klicken soll. Oder es gibt eine Anlage, zum Beispiel eine PDF-Datei oder ein JPG-Bild. Wer nichts Böses ahnt und auf den Link klickt oder die Anlage aufruft, installiert sich damit einen Virus, der wichtige Daten, eventuell sogar Kontozugänge und dergleichen abgreift.

Ich kenne mich mit Computern aus (glaube ich zumindest), ich schreibe Romane darüber. 🙂 Aber gestern wäre selbst ich fast auf eine Phishing-Mail hereingefallen. Sie kam angeblich von DHL und wies auf die baldige Zustellung eines Pakets hin. Eine Nummer für die Sendungsverfolgung war angegeben, mit entsprechendem Link. Fast hätte ich darauf geklickt. Fast. Zur Sicherheit kontrolliere ich immer die URL, d.h. die Adresse, wohin der Link, dem man einen beliebigen Namen geben kann, tatsächlich führt. Und siehe da: Die wahre Internetadresse, die mit einem Klick aufgerufen worden wäre, hatte nichts, aber auch gar nichts, mit DHL zu tun.

Was wäre geschehen, wenn ich auf den Link geklickt hätte? Ein Windows-Nutzer hätte sich wahrscheinlich einen Virus eingefangen, zum Beispiel einen Keylogger. Doch ich verwende seit vielen Jahren Linux, aus gutem Grund. Mir wäre vermutlich nichts passiert, von Möglichkeiten einmal abgesehen, nicht das Betriebssystem, sondern den Webbrowser zu manipulieren. Mein Rat: Seien Sie vorsichtig, selbst bei normal erscheinenden E-Mails. Kontrollieren Sie die URL, die wahre Internetadresse (im Firefox-Browser wird sie unten links eingeblendet). Und wenn sie das Risiko erheblich (!) reduzieren wollen: Verabschieden Sie sich von Windows und benutzen Sie Linux, ein Betriebssystem, das weitaus mehr Sicherheit bietet.

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EWIGES LEBEN als Taschenbuch

EWIGES LEBEN als Taschenbuch am 3. Februar

Stellen Sie sich vor, Sie könnten ewig leben. Ohne zu altern, ohne krank zu werden. Was würde das für Ihr Leben bedeuten? Wie würden Sie denken und fühlen? Wie sähen die Folgen für unsere Gesellschaft aus, wenn die Menschen nicht mehr sterben, wenn sie Jahrhunderte und Jahrtausende alt werden? Und was würde der Sieg über den Tod für die Religionen bedeuten? Was hielten der Papst und die katholische Kirche davon, wenn niemand mehr stirbt und im Jenseits für seine Sünden Rechenschaft ablegen muss? Auf all diese Fragen gibt es in EWIGES LEBEN Antwort. Die Neuausgabe als Taschenbuch erscheint am 3. Februar im Piper Verlag: https://www.piper.de/buecher/ewiges-leben-isbn-978-3-492-06133-9

ET 03.02.2020, ISBN 978-3492314848, Taschenbuch, ca. 700 Seiten, Verlag: Piper

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Apropos Klimawandel

Apropos KLIMAWANDEL

Es soll sie immer noch geben: Menschen, die den Klimawandel abstreiten oder ihn, falls es ihn denn doch gibt (wie sie manchmal einräumen), für nicht menschengemacht halten. Sie wollen, aus welchen Gründen auch immer, nicht an ihn »glauben«. Aber Wissenschaft ist keine Meinung, sie präsentiert uns Fakten, ob wir an sie glauben oder nicht. Allen Hardcore-Leugnern und Das-ist-alles-Unsinn-Anhängern sei folgendes Video empfohlen, in dem Harald Lesch einen Vortrag hält über »Klimawandel, die Auswirkungen – von der Eiszeit zur Heißzeit«:

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