Die Chronologie des Omniversums

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Die Chronologie der Menschheit im Omniversum

Die Zeitangaben beziehen sich auf die alte Zeitrechnung (AZR) der Erde. Neben der »Standardzeit« gibt es in KopKo noch die mit den Äquivalent-Zivilisationen vereinbarte »Deklarationszeit«, die auf 100 basiert: 100 Sekunden ergeben 1 Minute, 100 Minuten sind 1 Stunde, 100 Stunden 1 Tag und 100 Tage 1 Jahr.

 

2049: Erster Ökologischer Kollaps auf der Erde. Die »Zeit der Not« beginnt, mit zahlreichen lokalen konventionellen Kriegen.

2063: Kolonien auf Mond und Mars sind das erste konkrete Ergebnis eines neuen internationalen Raumfahrtprogramms, das die Ressourcen auf dem Mond (Helium-3) und von Asteroiden nutzen und das Überleben der Menschheit sicherstellen soll.

2072: Erster Kontakt mit einer außerirdischen Zivilisation. Ein Raumschiff der Issleti erreicht das Sol-System. Wie sich später herausstellt, wurde es von Omni geschickt.

2079: Auf der Erde wird Lukas Jaylen Ciriako geboren, der später als Aurelius in die Dienste von Omni tritt.

2081: Erster Kontakt mit Omni. Viele Menschen, die die »Zeit der Not« überstanden haben, erhoffen sich eine wundervolle Zukunft, doch Omni ist nicht bereit, den Menschen überlegene Technik zur Verfügung zu stellen.

2100-2700: Erste Expansion. Techno-Diebstahl bringt die Menschheit in Besitz von Gravitationsmotoren und einfacher Sprawler. Damit besiedelt sie die Planeten mehrerer naher Sonnensysteme und knüpft Kontakte mit Äquivalent-Zivilisationen.

2701-3500: Zweiter ökologischer Kollaps auf der Erde, ausgelöst von einem superadaptiven Organismus, der von Wolf 41 eingeschleppt wird. Es kommt zu einem Massensterben, dem achtzig Prozent aller terrestrischen Spezies zum Opfer fallen. Omni wird um Hilfe gebeten, bleibt aber passiv. Der Organismus mutiert immer wieder und bildet Sporen, die viele Menschen unfruchtbar machen.

3501-4100: Es werden immer weniger Menschen auf der Erde geboren. Die Bevölkerung sinkt auf fünfzig Millionen. Von den Kolonien im All kehren Menschen heim, um die Erde neu zu besiedeln und dabei zu helfen, die ins Ökosystem der Erde eingedrungenen außerirdischen Lebensformen zu beseitigen.

4101-6000: Zeitalter der Skepsis. Rückbesinnung auf die Erde. Mehrere Kolonien in anderen Sonnensystemen werden aufgegeben, und viele Menschen kehren zur Erde zurück. Die »Wiege der Menschheit« wird zu einer Bewegung, die allem Extraterrestrischen mit Skepsis begegnet und »irdische Werte« preist. Das Sol-System unterhält nur noch wenige Kontakte zu Äquiv-Zivilisationen und den verbliebenen menschlichen Außenposten im All. Eine neue menschliche Zivilisationen erblüht auf der Erde.

6099: Erste Schiffe des Quorums der Sirius-Koalition erreichen das Sol-System und richten Stützpunkte auf den Eismonden von Jupiter und Saturn sowie auf dem Mars ein. Ein Konflikt bahnt sich an.

6183-6249: Krieg der Erde gegen das Quorum der Sirius-Koalition, einen Bund von 3 intelligenten Spezies. Omni greift nicht ein. Die überlebenden Menschen verlassen die zerstörte Erde und besiedeln Sonnensysteme im Sagittariusarm der Milchstraße, die später KopKo bilden, die Korporationen und Kooperativen.

6300-11300: Die »fünf großen Jahrtausende« der Zweiten Expansion. Die Menschen besiedeln 114 Sonnensysteme, darin 194 Planeten und 370 Monde, verteilt über 2000 Lichtjahre an einem Hauptstrang im Sagittariusarm der Milchstraße. Sie bekommen einen festen Platz unter den Äquiv-Zivilisationen. Einige Raumschiffe verschwinden spurlos in den Tiefen des Alls, unter ihnen die Poseidon.

7114: Erster Kontakt zwischen Menschen und den Maschinendynastien des Kugelsternhaufens M80. Einige Intellekte schließen sich den intelligenten Maschinen von M80 an.

7343: Der Obelisk von Miont wird entdeckt.

7818: Menschen lassen sich in den Denkenden Wäldern von Vorr nieder und gehen eine Symbiose mit den intelligenten Pflanzen ein, die zur ersten der Sieben Großen Spezies gehören, den Autotrophen.

8388: Vier »verlorene Kinder« werden gefunden, abgelegene Kolonien, die im Verlauf der Ersten Expansion gegründet wurden und in der Zeit der Skepsis in Vergessenheit gerieten.

8401-8500: Suche nach weiteren »verlorenen Kindern«. Es werden insgesamt 81 gefunden. Einige der Kolonien haben neue Gesellschaftsformen entwickelt, auch aufgrund der biologischen Anpassung an besondere Umweltbedingungen. Die »Kinder« werden zu Forschungsobjekten für Soziologen und Biologen.

8513-8900: Die Ilvesor-Tramen, eine Äquivalent-Zivilisation aus zwei verschiedenen intelligenten Spezies, die in symbiotischer Beziehung stehen, führen Krieg gegen die mysteriösen Happni. Menschliche Söldner und Abenteurer nehmen an den Kämpfen teil, unter ihnen der legendäre Udai »Mos« Mosage, ein menschlicher Hybride mit Likotha-Genen.

8642-8711: Aufstieg des Gottpriesters Rihal Rakschai Onix, »der Heilige« genannt, zum Divinen Regenten. Seine Herrschaft über die sieben Sonnensysteme des Alliston-Haufens dauert ein halbes Jahrhundert und führt zu einem ausgeprägten ökonomischen Niedergang. Alle wirtschaftlichen und technologischen Ressourcen werden in den Bau eines »Tors der Weihe« gesteckt, einen Transmitter, der mehr als eine Million Menschen ins Nichts befördert. Es kommt zum Klerikalen Konflikt mit Sonnensystemen außerhalb des Alliston-Haufens und dem Rest von KopKo. Schließlich greift Omni ein: Zwei Legislatoren erscheinen und bringen den Divinen Regenten fort. Was aus Rihal Rakschai Onix wurde, ist nicht bekannt. Spekulationen überlassen bleibt auch die Quelle seiner besonderen Fähigkeiten, die ihn erst zum Gottpriester und dann zum Divinen Regenten machten.

8943: Die Poseidon, mit fünftausend Kolonisten unterwegs zum Myrton-Cluster am Rand der Galaxis, verschwindet spurlos.

8991: Strang-Forscher finden in einem abgelegenen Sonnensystem, das sie nach dem Leiter der Expedition Givvener-System nennen, Hinterlassenschaften der rätselhaften Macht »ZenTrum«, die vor 4 Millionen Jahren Gegner von Omni war und die Superzivilisationen beinahe mit einer von ihnen »Paradoxon« genannten Katastrophe ausgelöscht hätte. Omni erhebt Anspruch auf das Givvener-System und riegelt es aus Sicherheitsgründen ab. Givvener kann unbemerkt einige Gegenstände von den Ausgrabungsstätten mitnehmen. Sie verschwinden kurze Zeit später zusammen mit ihm.

9221: Auf Tanssa, einem Planeten am Rand der Galaxis, wird ein Zugang zum »toten Universum« entdeckt, einem Paralleluniversum ohne Leben. Omni schickt erste Forschungsexpeditionen aus.

9314: Die Hyperion, das »Schlafende Schiff«, bricht auf und verlässt die Milchstraße durch einen neu entdeckten schnellen Nebenstrang des Sprawl, den »goldenen Faden«. An Bord befinden sich zehntausend Hibernanten: Abenteurer, die eine Kolonie in einer hundert Millionen Lichtjahre entfernten Galaxis gründen wollen. Man hört nie wieder etwas von der Hyperion. Zwei Suchschiffe, die fast hundert Jahre später aufbrechen, kehren von einer Anomalie zurück, die sie »Großer Strudel« nennen. Man vermutet, dass die Hyperion in diesen Sprawl-Strudel geraten ist. Ob sie darin zerbrach oder irgendwo weit entfernt im Universum strandete, bleibt unbekannt.

11247-11280: Kleine Korporationskonflikte.

11319-11331: Große Korporationskonflikte.

12063: Handlung von »Omni« (Aurelius und Pandora-Maschine)

12093: Handlung von »Das Arkonadia-Rätsel«

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