Die KANTAKI sind umgezogen

KANTAKI

Inzwischen dürfte sich herumgesprochen haben, dass meine 6 Kantaki-Romane, die von 2004 bis 2008 bei Heyne erschienen, von Piper neu herausgegeben werden, mit tollen Titelbildern des von mir sehr geschätzten Arndt Drechsler. Die Print-Ausgaben erscheinen ab Herbst 2017, und die E-Books sind bereits erhältlich. Mit zwei Ausnahmen: »Der Metamorph« und »Feuervögel« wurden bisher noch von Heyne vertrieben, aber inzwischen hat Piper die Rechte auch an diesen beiden Titeln übernommen, womit der Umzug der Kantaki von Heyne nach Piper komplett ist. »Der Metamorph« und »Feuervögel« werden in den nächsten Wochen als E-Books wieder erhältlich sein, wie »Diamant«, »Der Zeitkrieg«, »Feuerstürme« und »Feuerträume« vertrieben von Piper. Den enttäuschten E-Book-Lesern, die mich in den letzten Tagen kontaktiert haben, weil »Der Metamorph« und »Feuervögel« plötzlich nicht mehr von Amazon zu beziehen waren, möchte ich auf diesem Weg sagen: Haben Sie nur noch ein wenig Geduld; Piper bereitet gerade die Neuausgabe vor. Mehr Infos über die Kantaki gibt es hier.

Abschluss eines großen Projekts

Fertig!
Kaum zu glauben: Mein im Herbst bei Piper erscheinender Roman über Künstliche Intelligenz, »Das Erwachen«, ist nach mehr als einem Monat Überarbeitung … fertig! 840 Manuskriptseiten, 175.612 Wörter, 1.157.127 Zeichen, viele Monate des Schreibens, Nachdenkens und Recherchierens … Und jetzt ist es tatsächlich vollbracht! Der Text ist fertig geschrieben, überarbeitet, redigiert, korrigiert und noch einmal überarbeitet. Wie fühlt sich der Autor beim Abschluss eines solchen Projekts? Wie auf dem Bild: Man könnte das Universum umarmen. 🙂 Aber gönnt er sich jetzt einen Urlaub? Natürlich nicht. Seine Gedanken gelten bereits dem nächsten Projekt, einem Science-Fiction-Roman, der im Frühjahr 2018 bei Piper erscheinen wird … 🙂

Was geschieht auf dem Planeten Arkonadia?

»Das Arkonadia-Rätsel«, Piper Verlag, Mai 2017

So sieht der Umschlag meines nächsten Romans aus, der Anfang Mai bei Piper erscheint und wie Omni (Oktober 2016) im Omniversum angesiedelt ist. Es gibt ein Wiedersehen mit Zinnober und ihrem Vater Forrester, beziehungsweise Jasmin und Jasper, wie sie sich nennen, seit sie zu Reisenden in Diensten von Omni geworden sind. Und es gibt, wie der Titel verrät, ein großes Rätsel, das es zu lösen gilt …

 

Das Licht am Ende des Tunnels

Seit einem guten Monat überarbeite ich nun schon meinen Roman »Das Erwachen«, der im Herbst in der Belletristik-Reihe des Piper Verlages erscheint und in dem es um Künstliche Intelligenz geht. Es waren sehr intensive, arbeitsreiche Wochen, und ich denke, in etwa zehn Tagen bin ich fertig. Allmählich sehe ich Licht am Ende des Tunnels, es fragt sich nur: Verspricht es ein Ende der Mühsal, oder stammt es vielleicht von einem heranrasenden Zug?

 

Drei Monitore

Ich habe ein wenig aufgerüstet – drei große Bildschirme machen die Arbeit richtig komfortabel. Und nein, sie bedeuten nicht, dass ich an drei Romanen gleichzeitig arbeite. 🙂 Der mittlere Schirm ist der Schreibschirm. Der linke dient zur Anzeige von Figuren-, Handlungs- und Notizdateien, und auf dem rechten sind Webcam-Infos, Messengerfenster und Statusmeldungen zu sehen. Natürlich lassen sich die Datenfenster hin und her schieben, ganz nach Bedarf. Diese Konstellation sorgt für das richtige Feeling beim Schreiben über Künstliche Intelligenz. Und der Weltraum ist nie fern, wie die Desktopbilder zeigen (die allerdings auf dem Foto einen leichten Blaustich haben).

 

Ideen beim Laufen

Sich selbst vergessen

Seit einem gefühlten Monat überarbeite ich nun schon meinen Roman über Künstliche Intelligenz, »Das Erwachen«, und ich schätze, es liegen noch etwa drei (reale) Wochen vor mir. Wie sehr mich der Text, seine Änderungen und mögliche Alternativen für bestimmte Passagen beschäftigen, hat sich gestern gezeigt. Seit einigen Tagen suchte ich nach einer Lösung für ein Plot-Problem, und der Gedanke nahm mich beim Laufen so gefangen, dass ich gar nicht mehr auf die Strecke achtete. Ergebnis: An einer Abzweigung bin ich geradeaus weitergelaufen und fand mich plötzlich weit abseits meiner üblichen Route wieder. So wurden aus einer Stunde Laufen fast zwei. Aber die zusätzliche Stunde brachte mir nicht nur die Lösung des Problems, das mir seit Tagen hartnäckigen Widerstand leistete, sondern auch zwei Ideen für kleine Einschübe und Änderungen, die Kanten in einem bestimmten Kapitel glätten. Diese Erfahrung mache ich nicht zum ersten Mal – das Laufen ist für mich oft wie eine Ideenschmiede.

Überarbeitung eines Romans

Was bedeutet eigentlich »Überarbeitung eines Romans«?

Seit einer Woche bin ich dabei, meinen Roman über Künstliche Intelligenz (»Das Erwachen«, im Herbst bei Piper) zu überarbeiten. Was bedeutet das? Es bedeutet nicht, ihn schnell noch einmal nach Tippfehlern durchzusehen und dann dem Korrektor zu schicken. Überarbeiten verlangt volle Konzentration in Hinsicht auf logische Konsistenz, Figurenzeichnung, Sprache, Szenenfolge und Plot. Man geht von der Frage aus: Wie lässt sich dieses Manuskript zu einem Roman machen, mit dem ich zufrieden sein kann? Nicht umsonst rangiert das Überarbeiten bei Autoren auf der Beliebtheitsskala ziemlich weit unten, denn man stellt die eigene Arbeit infrage. Man richtet einen kritischen Blick nicht nur auf die Geschichte als Gesamtpaket, sondern auf jedes Kapitel und sogar jeden einzelnen Satz. Intensives Überarbeiten kann eine kolossale Anstrengung sein, und als Autor läuft man dabei ständig Gefahr, sich in zu vielen Einzelheiten zu verzetteln, weil es an Abstand zum Text mangelt. Hinzu kommt: Wenn die Geschichte erzählt ist, mit dem letzten geschriebenen Satz, möchte man als Autor loslassen von etwas, das im Kopf nicht nur als die in Schriftform fixierte Version präsent ist, sondern auch mit zahllosen Alternativen, mit all den Szenen, die man in Erwägung gezogen und verworfen hat. Die Überarbeitung eines Manuskripts kann wie der endlose Marsch durch ein Labyrinth sein.

Vor einer Woche habe ich mit der Überarbeitung von »Das Erwachen« begonnen, und ich denke, sie wird mich noch drei oder vier weitere Wochen beschäftigt halten. Doch damit ist der Roman noch nicht fertig. Das Manuskript kommt zum Korrektor und geht anschließend an mich zurück, woraufhin ich die Korrekturen noch einmal korrigiere. Dann schicke ich die Datei dem Verlag, wo eine weitere Revision des Romans stattfindet. Und schließlich gehe ich noch einmal die Druckfahnen durch, einige Monate vor dem Erscheinen des Buches – erst dann ist der Roman fertig. Sollte man meinen. Aber wenn ich dann im erschienenen Buch blättere, entdecke ich doch noch den einen oder anderen Fehler …

Der Roman „Das Erwachen“ ist fertig

»Das Erwachen« ist fertig.

Oder fast. Die Geschichte ist erzählt, der Text geschrieben – 811 Seiten sind es geworden. Viele Monate habe ich daran gearbeitet und fast ständig daran gedacht. Während dieser Zeit habe ich nicht nur weitergeschrieben an der großen Geschichte über Künstliche Intelligenz, die im Herbst im Belletristik-Programm des Piper Verlages erscheinen wird, sondern auch Szenen geändert, hier ein Kapitel gekürzt, dort eins erweitert, manche Absätze gestrichen, andere hinzugefügt. Der Roman war immer, von Anfang an, eine einzige große Baustelle, trotz sorgfältiger Planung. Ich habe solche Projekte mit einem hohen Berg verglichen, den es zu erklimmen gilt, und es fühlt sich gut an, nach der langen Kletterpartie den Gipfel erreicht zu haben. Aber: Die Arbeit ist noch nicht zu Ende. Ein besonders schwieriger und oft auch nervenaufreibender Teil beginnt jetzt – die Überarbeitung. Ich weiß von zwei oder drei Logikfehlern, die sich eingeschlichen haben, und die müssen natürlich korrigiert werden, wodurch es erforderlich sein kann, das eine oder andere Kapitel komplett umzuschreiben. Es gibt Dutzende von kleineren Stellen, die bereits markiert sind, was für mich bedeutet: Hier musst du noch etwas genauer nachdenken. Hinzu kommen zahlreiche andere Stellen, die mir bei genauer Durchsicht des Textes auffallen werden.

Ich nehme an, die Überarbeitung wird mindestens einen Monat dauern. Und selbst dann ist der Roman noch nicht fertig. Die Handlung ist in naher Zukunft angesiedelt, aber wie ich in einem Interview gesagt habe: Die Zukunft fällt auf uns herab. Will heißen, die Dinge (nicht nur die technischen, auch die politischen) entwickeln sich so rasend schnell, dass ich bestimmte Details des Romans schon mehrmals den neuen Gegebenheiten anpassen musste. In dieser Hinsicht werde ich vermutlich letzte Korrekturen kurz vor Erscheinen des Romans vornehmen.

Bei keinem anderen Romanprojekt habe ich so viel recherchiert wie bei diesem, und die Recherchen hörten natürlich nicht mit der Vorbereitung auf, sondern gingen während des Schreibens weiter. Es kamen immer neue Informationen hinzu, immer mehr Daten mussten berücksichtigt und eingearbeitet werden. Einen so tiefen Einblick in unsere digitale Infrastruktur zu gewinnen, war interessant und … beängstigend.

Ohne Computer wäre unser Leben einfacher? Wohl kaum. Während der vielen Änderungen schon beim Schreiben habe ich mich immer wieder zurückerinnert an die »gute alte Zeit«, die so gut gar nicht war. Ich habe meine ersten Romane mit einer mechanischen Schreibmaschine verfasst, und mir graut bei der Vorstellung, ein 800-Seiten-Manuskript manuell überarbeiten zu müssen, ohne digitale Unterstützung. Ein modernes Textverarbeitungsprogramm ist dabei eine enorm große Hilfe. Computer haben nicht nur das Leben von uns Autoren verändert, sondern das aller Menschen. Und sie werden es weiter verändern. Wie? Eine Antwort darauf gibt »Das Erwachen«. Im Herbst bei Piper.

Linux und die besten Supercomputer der Welt

Ich habe ja schon darauf hingewiesen, dass ich seit Monaten an einem Roman über Künstliche Intelligenz arbeite, der im Herbst 2017 im Belletristik-Programm von Piper erscheinen wird und den Arbeitstitel »Das Erwachen« trägt. Meine Recherchen zu diesem Thema betrafen auch den aktuellen Entwicklungsstand von Supercomputern. Interessant ist: Von den 500 schnellsten Supercomputern der Welt (an der Spitze der chinesische Sunway TaihuLight des National Supercomputing Centers in Wuxi mit 93 Petaflops) laufen 498 (!) unter Linux. Die beiden anderen verwenden die Unix-Variante AIX. Es wird einen guten Grund haben, warum man bei diesen leistungsfähigsten aller Rechner Windows vergeblich sucht. 🙂

Ich selbst verwende Linux schon seit vielen Jahren (derzeit das Rolling Release »Tumbleweed« von OpenSuse) und weiß die Vorteile von Open-Source-Software sehr zu schätzen, denn sie gibt einem volle Kontrolle über das eingesetzte System.