Nach dem Umzug

Neuer Wohnort, neues Arbeitszimmer, neue Kreativität

So sieht nach dem Umzug (nach Nordhorn) mein neues Arbeitszimmer beziehungsweise ein Teil davon aus. Ich habe angenehm viel Platz und außerdem eine Loggia mit schönem Blick und viel Ruhe – das habe ich mir gewünscht. Einen Stock tiefer, genau unter meinem Arbeitszimmer, befindet sich ein Kaminzimmer mit einer kleinen Bibliothek. Dort sitze ich abends gern, lese und lasse mir das eine und andere durch den Kopf gehen. Für den Winter freue ich mich schon aufs Kaminfeuer – den Tanz der Flammen zu beobachten, lädt zum Entspannen und Nachdenken ein.

 

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KANTAKI wieder da!

Diamant
Nächste Woche Donnerstag, am 01.09., ist es so weit. Wie der Piper Verlag mir mitgeteilt hat, erscheinen dann die 4 Kantaki-Romane als E-Books, die bisher nicht mehr erhältlich waren: »Diamant«, »Der Zeitkrieg« (1. und 3. Band der Diamant-Trilogie) sowie »Feuerstürme« und »Feuerträume« (2. und 3. Band der Graken-Trilogie). Vervollständigt werden die beiden Trilogien von »Der Metamorph« und »Feuervögel«, die beide noch als Print-Ausgaben und E-Books bei Heyne erhältlich sind. Eine Neuausgabe als Print ist für Herbst 2017 bei Piper geplant.

Informationen über die Kantaki, ihre Welt und die Romane finden Sie oben unter dem Menüpunkt »Das Kantaki-Universum« oder hier.

Kantaki-Pilotin Diamant fliegt wieder!

 

 

 

 

Persönliche Begegnung

 

 

Medikon

 

 

Persönliche Begegnung

Am Samstag, 13.08., bin ich aus Anlass der Verleihung des Deutschen Science Fiction Preises in Oldenburg, beim MediKon One http://www.medi-kon-one.de/, von circa 14:00 Uhr bis 20:00 Uhr. Ich werde dort ein bisschen aus dem prämierten Roman »Das Schiff« vorlesen, und auch einen kurzen Text aus dem neuen Roman »Omni«, der am 4.10. bei Piper erscheint. Außerdem signiere ich Bücher und stehe auch gern für Fragen und die eine oder andere Plauderei zu Verfügung. 🙂 Also, bis Samstag!

 

KANTAKI

Es ist bald so weit. Spätestens am 1. September werden alle sechs Kantaki-Romane wieder verfügbar sein, zunächst als E-Books, im kommenden Jahr dann auch als Print-Ausgaben. Die Titelbilder stammen von Arndt Drechsler – er hat wirklich großartige Arbeit geleistet! Übrigens: »Der Metamorph« und »Feuervögel« bleiben zunächst als Heyne-Ausgaben lieferbar, als E-Books und als Print, da die Rechte noch bei Heyne liegen. Bei Piper erscheinen in den nächsten Wochen »Diamant«, »Der Zeitkrieg«, »Feuerstürme« und »Feuerträume«.

Die »Diamant-Trilogie«:

DiamantMetamorphZeitkrieg

Die »Graken-Trilogie«:

Feuervögel Feuerstürme Feuerträume

 

 

»Omni« im Ausland

 

»Omni« im Ausland – Foreign Rights

So bietet Piper die Auslandsrechte für meinen Roman »Omni« an, der am 4.10.2016 erscheint. Von ausländischen Printausgaben oder E-Books einmal abgesehen: Wie wär’s mit einem Film, gerne auch auf der Grundlage von »Das Schiff«? Mr. Spielberg? Herr Emmerich? Oder wie wär’s mit 3D, Mr. Cameron? 🙂

 

OmniEnglisch

OMNI: letzte Korrekturen

TitelbildOmni1

Derzeit gehe ich den Umbruch von »Omni« durch. Sieht gut das, das (fast) fertige Buch. Aber es ist noch immer nicht fehlerfrei. Ich habe das Manuskript zweimal gründlich überarbeitet und korrigiert. Anschließend wurde es sorgfältig redigiert (übrigens von Rainer Michael Rahn, der bisher alle meine Romane betreut hat und mit dem ich seit über 30 Jahren zusammenarbeite), von mir noch einmal durchgesehen und dann einmal im Verlag lektoriert. Das sind wie viele Korrekturdurchgänge? Fünf, wenn ich richtig zähle. Und selbst das reicht noch nicht, um alle Fehler auszumerzen. Im Umbruch habe ich noch einige Fehler gefunden, die korrigiert werden müssen, und ich bin sicher: Wenn der Roman Anfang Oktober erscheint, wird der aufmerksame Leser noch den einen oder anderen Satzfehler entdecken. So viel zur Notwendigkeit von Korrekturen bei Romantexten – es wird ja immer wieder darüber diskutiert. Gründliche Überarbeitung und sorgfältige Korrekturen sind eine absolute Notwendigkeit.

ET 04.10.2016, ISBN 978-3-492-70359-8, Taschenbuch, Broschur, 560 Seiten, Verlag: Piper

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Autorenarbeit früher und heute

SchreibmaschineGestern bei der Arbeit an meinem neuen Roman, der im Herbst 2017 bei Piper erscheinen wird (und über den ich derzeit nur verraten darf, dass es ein Belletristik-Roman ist, der auch für SF-Fans interessant sein dürfte) habe ich am bisher geschriebenen Text zahlreiche kleine und größere Veränderungen vorgenommen. Ein Name musste geändert werden, kein Problem: Suchen und Ersetzen, fertig. Hier einige Sätze löschen oder verändern, dort einige einfügen? Auch kein Problem. Es entstehen keine Lücken, denn der spätere Text rückt wie durch Magie auf. Oder es entstehen Lücken gerade groß genug, um einige zusätzliche Sätze aufzunehmen – der gesamte nachfolgende Text macht Platz dafür. Und wenn es etwas mehr sein darf: Wenige Tastendrücke genügen, um ganze Absätze oder gar Kapitel zu verschieben. Der Text als weiche Knetmasse, der man jederzeit neue Form geben kann, ganz einfach und bequem.

Moderne Textverarbeitungsprogramme sind eine wunderbare Sache für Autoren. Sie nehmen uns viel Arbeit ab und geben uns Werkzeuge in die Hand, mit denen wir eine weitaus bessere Kontrolle über den Text haben, als es bei der Verwendung von elektrischen oder gar mechanischen Schreibmaschinen jemals der Fall war. Die meisten von Ihnen werden Sie gar nicht mehr kennen, aber ich habe vor 40 Jahren meine ersten Romane mit diesen analogen Monstern geschrieben. Damals musste jeder Tippfehler mühsam per Hand korrigiert werden, was immer wieder Zeit kostete und den Schreibfluss unterbrach. Bei den Luxusmodellen unter den Schreibmaschinen gab es »automatische« Korrekturmöglichkeiten, was bedeutet: Entdeckte man einen Fehler sofort, genügte ein Druck auf die Korrekturtaste, um den falschen schwarzen Buchstaben mit einem weißen zu überdecken, und weg war er, der Fehler. Allerdings nur auf dem Original. Im Durchschlag, angefertigt mit Kohlepapier, existierte er nach wie vor, und bei vielen Tippfehlern wurde die Kopie schnell unleserlich. Änderungen von Sätzen? Man nahm Korrekturflüssigkeit wie Tipp-ex, überpinselte die zu streichenden Stellen mit weißer Farbe, wartete ab, bis sie trocken war, spannte das Blatt in die Schreibmaschine, wobei man die richtige Zeile genau treffen musste, und schrieb neu. Natürlich blieben Lücken, weil der neue Text nie genauso lang war wie der alte, und manchmal, wenn er länger war, schrieb man an den Rand der Seite. Größere Textänderungen? Kapitelumstellungen? Man griff zu Schere und Kleber, schnitt Sätze und Absätze aus und klebte sie in der richtigen Reihenfolge zusammen. Man wusste nicht mehr, ob der Protagonist in einer früheren Szene den Gegenstand genommen hatte, den er jetzt brauchte? Tja, in dem Fall blieb einem nichts anderes übrig, als Dutzende oder gar Hunderte von Seiten Text noch einmal zu lesen, bis man Gewissheit erlangte, denn so etwas wie eine Wortsuche vor und zurück gab es damals nicht.

Von Recherche ganz zu schweigen. In den 70er-Jahren des vorigen Jahrhunderts musste man Bibliotheken aufsuchen bzw. Fachbücher kaufen, wenn ein Roman bestimmte Hintergrundinformationen brauchte, die man nicht zur Hand hatte. Heute »googelt« man entsprechende Suchbegriffe und wird schnell fündig – die größte Bibliothek der Welt ist nur einen Tastendruck entfernt.

Das ist gelebte Science Fiction, oder Magie, wenn Ihnen Fantasy lieber ist.

 

 

Bald ist es so weit: »Omni«

Es dauert TitelbildOmni1 nicht mehr lange bis zum Erscheinen meines neuen Romans »Omni« (Piper Verlag), der übrigens – und das ist ein Novum – bereits einige Tage vor dem offiziellen Erscheinungstermin 4.10.2016 zu haben sein wird, und zwar Ende September beim Austria Con in Wien, http://www.frostrubin.com/cons/ac16/. Besucher des Cons werden exklusiv Gelegenheit haben, ein signiertes Exemplar zu erwerben. Auf meiner Webseite stelle ich »Omni« vor und gebe auch einen Ausblick auf »Das Arkonadia-Rätsel«, den nächsten Roman (Frühjahr 2017) aus dem »Omniversum«. Dort ist auch schon das Titelbild zu sehen: http://andreasbrandhorst.de/omniversum/romane/

Worum geht es in »Omni«?

Stellen Sie sich vor: Ein freundlicher Alien kommt zu Ihnen und bietet Ihnen die Möglichkeit, in die Dienste einer so hoch entwickelten außerirdischen Zivilisation zu treten, dass uns ihre Technik – wie es Arthur C. Clarke einmal formuliert hat – wie Magie erscheint. Sie könnten viel länger leben als hier auf der Erde, Jahrtauende, wenn Sie möchten, und Sie könnten die Wunder der Galaxis sehen, fremdes Leben, fremde Zivilisationen. Sie könnten das Universum erleben. Wie würden Sie sich entscheiden? Würden Sie hier auf der Erde bleiben, in vertrauter Umgebung, oder würden Sie dem Alien ins All folgen, zu fernen Welten?

Der Mensch namens Aurelius hat ein solches Angebot erhalten und sich dazu entschieden, die Erde zu verlassen. Seit zehntausend Jahren arbeitet er für Omni, eine Gemeinschaft von Superzivilisationen. In ihrem Auftrag reist er durch die Milchstraße, besucht junge, aufstrebende Völker und hilft, wo Omni Hilfe für nötig hält. Manchmal greift er auch in Entwicklungen ein, wenn sie in bedrohliche Richtungen führen. Er spricht für Omni, er ist eine weise Stimme, auf deren Rat man hört.

Zu Beginn des Romans bekommt Aurelius einen neuen Auftrag, den letzten, bevor er sich für hundert oder mehr Jahre nach Omni zurückziehen und die vielen Wunder der Superzivilisationen genießen kann: Er soll verhindern, dass ein mächtiges Artefakt – die »Pandora-Maschine« – in falsche Hände gerät. Es scheint ein einfacher Auftrag zu sein, doch der erste Eindruck täuscht. Die Pandora-Maschine gerät außer Kontrolle und bedroht die Zukunft der Menschheit. Aurelius braucht die Hilfe von Forrester und Zinnober um die Pandora-Maschine in Sicherheit zu bringen, aber ausgerechnet Forrester und seine Tochter Zinnober sollen ihn entführen, für eine Schattenorganisation namens Agentur, die es auf die Pandora-Maschine abgesehen hat und sie mit Aurelius‘ Hilfe unter ihre Kontrolle bringen will.

ET 04.10.2016, ISBN 978-3-492-70359-8, Taschenbuch, Broschur, 560 Seiten, Verlag: Piper

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Omni in der Programmvorschau von Piper Herbst 2016

 

 

Neues Heim, neue Kreativität, neuer Roman

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Mein Umzug von Bünde nach Nordhorn liegt jetzt knapp vier Wochen zurück, es ist alles eingeräumt und aufgeräumt, ich habe tolle neue Laufstrecken gefunden, die meisten davon im herrlichen Klausheider Wald, ich habe neue Menschen kennengelernt, alle nett und freundlich … Und ich habe mit der Arbeit an einem neuen Roman begonnen. Es ist tatsächlich so gekommen, wie ich es gehofft habe – das neue Umfeld gibt mir neue Kreativität. Das Feuer brennt in der Wortschmiede … 🙂